Was ist Epilepsie beim Hund?
Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der das Gehirn dauerhaft dazu neigt, epileptische Anfälle hervorzubringen. Ein epileptischer Anfall entsteht, wenn sich eine Gruppe von Neuronen (Nervenzellen im Gehirn) übermäßig und gleichzeitig elektrisch entlädt, wie bei einem kurzen „Gewitter“ im Gehirn. Der Anfall hört meist von selbst auf, kann sich aber wiederholen.
Der Unterschied zwischen einem Anfall und einer Epilepsie ist wichtig. Ein Hund kann einen Anfall wegen eines Problems außerhalb des Gehirns bekommen, etwa bei einem plötzlichen Abfall des Blutzuckers oder bei einer Vergiftung. Das ist ein reaktiver Anfall, das Gehirn selbst ist gesund. Von Epilepsie spricht man nach der internationalen Expertengruppe IVETF (International Veterinary Epilepsy Task Force) erst, wenn mindestens zwei nicht provozierte Anfälle im Abstand von mehr als 24 Stunden aufgetreten sind.
Epilepsie ist die häufigste chronische neurologische Erkrankung beim Hund. In der gesamten Hundepopulation liegt die geschätzte Häufigkeit bei etwa 0,6-0,75 %, bei einigen Rassen deutlich höher.
Wie sieht ein epileptischer Anfall beim Hund aus?
Am bekanntesten ist der generalisierte Anfall: Der Hund fällt plötzlich zur Seite, verliert das Bewusstsein, wird steif und macht dann rhythmische Ruderbewegungen mit den Beinen. Er kann stark speicheln, Schaum vor dem Maul haben, Urin oder Kot absetzen. Ein solcher Anfall dauert in der Regel weniger als 5 Minuten, meist 1-2 Minuten.
Viele Anfälle sehen aber ganz anders aus. Ein Anfall kann auf einen Teil des Körpers beschränkt bleiben: Zuckungen im Gesicht oder am Augenlid, Kaubewegungen ins Leere, ein Bein, das rhythmisch zittert, plötzlicher Speichelfluss, weite Pupillen oder eine kurze Episode, in der der Hund ängstlich wirkt, sich versteckt oder ohne Grund die Nähe seines Halters sucht. Das sind fokale Anfälle. Ausführlich und mit Beispielen erkläre ich sie im Artikel über die Arten epileptischer Anfälle.
Was vor und nach dem Anfall passiert
Manche Hunde verändern sich schon Stunden oder sogar Tage vor einem Anfall: Sie sind unruhig, nervös und suchen die Nähe ihres Menschen. Diese Phase nennt man Prodromalphase. Nach dem Anfall folgt die postiktale Phase, in der sich das Gehirn erholt. Der Hund kann desorientiert sein, gegen Gegenstände laufen, wie blind wirken, unsicher gehen, viel trinken oder fressen. Die postiktale Phase kann einige Minuten bis einige Stunden dauern, selten sogar Tage.
Ist mein Hund nach einem einzigen Anfall Epileptiker?
Nicht unbedingt. Ein einzelner Anfall bedeutet noch keine Epilepsie, ist aber immer ein Grund für einen Tierarztbesuch, sobald sich der Hund erholt hat. Der erste Anfall muss abgeklärt werden, weil er auf ein Problem hinweisen kann, das ganz anders behandelt wird: eine Lebererkrankung, eine Unterzuckerung, eine Vergiftung oder eine Veränderung im Gehirn.
Wenn sich die Episode wiederholt, bringen Sie das Video und Ihre Notizen zu jedem Anfall mit in die Praxis. Manchmal ist das, was wie ein Anfall aussieht, in Wirklichkeit eine herzbedingte Ohnmacht oder eine Gleichgewichtsstörung. Die Unterschiede erkläre ich im Artikel über epileptischen Anfall und Ohnmacht.
Was verursacht Epilepsie beim Hund?
Die IVETF-Leitlinien teilen Anfälle nach ihrer Ursache in drei große Gruppen ein. Die Zuordnung ist wichtig, weil sie Behandlung und Prognose bestimmt.
| Gruppe | Was das bedeutet | Beispiele |
|---|---|---|
| Idiopathische Epilepsie | Weder im Gehirn noch im übrigen Körper findet sich eine Erkrankung. Man vermutet eine genetische Ursache. | Junger oder jung erwachsener Hund mit unauffälliger neurologischer Untersuchung, unauffälligen Laborwerten und unauffälligem MRT |
| Strukturelle Epilepsie | Die Anfälle gehen von einer sichtbaren Veränderung im Gehirn aus. | Tumoren, Entzündungen des Gehirns (Enzephalitis), Kopfverletzungen, Schlaganfälle, Fehlbildungen |
| Reaktive Anfälle | Das Gehirn ist gesund, reagiert aber auf ein Problem außerhalb des Gehirns. Das ist keine Epilepsie. | Niedriger Blutzucker, Elektrolytstörungen, portosystemischer Shunt (eine Gefäßanomalie der Leber), Vergiftungen |
Die idiopathische Epilepsie ist beim Hund die häufigste Form. Sie ist eine Ausschlussdiagnose: Erst wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen sind, darf man sie so nennen. Die Ursachen beschreibe ich ausführlich im Artikel über Ursachen epileptischer Anfälle und Diagnose.
In welchem Alter tritt Epilepsie beim Hund auf, und welche Rassen sind veranlagt?
Die idiopathische Epilepsie beginnt meist im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren. Treten die ersten Anfälle bei einem Welpen unter 6 Monaten oder bei einem Hund über 6 Jahren auf, wird eine strukturelle oder stoffwechselbedingte Ursache wahrscheinlicher, und die Leitlinien empfehlen eine gründlichere Abklärung, einschließlich MRT.
Jeder Hund kann an Epilepsie erkranken, auch Mischlinge. Bei manchen Rassen haben Studien jedoch eine höhere Häufigkeit und eine wahrscheinlich erbliche Komponente gezeigt. Dazu gehören Belgischer Schäferhund, Border Collie, Australian Shepherd, Labrador Retriever, Golden Retriever, Berner Sennenhund, Border Terrier, Dalmatiner, English Springer Spaniel, Großpudel, Magyar Vizsla und Irischer Wolfshund. In einer dänischen Studie etwa fand man idiopathische Epilepsie bei 3,1 % der Labradore und bei rund 9,5 % der Belgischen Schäferhunde.
Ist Epilepsie beim Hund erblich?
Bei vielen Rassen wird eine genetische Vererbung vermutet, die beteiligten Gene sind aber bei den meisten noch nicht bekannt. Der Erbgang scheint komplex zu sein, mit mehreren Genen und Umwelteinflüssen. Für Züchter lautet die praktische Empfehlung, einen Hund mit idiopathischer Epilepsie nicht in der Zucht einzusetzen. Mehr dazu finden Sie im Artikel über Hunderassen mit Veranlagung zur Epilepsie.
Wie wird Epilepsie beim Hund diagnostiziert?
Die Diagnose entsteht Schritt für Schritt, denn es gibt keinen einzelnen Test, der „Epilepsie“ anzeigt. Die IVETF-Leitlinie zur Diagnostik beschreibt drei Sicherheitsstufen, von der einfachsten bis zur umfassendsten.
- Vorgeschichte und Video des Anfalls. Wie sah die Episode aus, wie lange dauerte sie, was geschah davor und danach, zu welcher Uhrzeit trat sie auf. Ein 30-Sekunden-Video sagt oft mehr als jede Beschreibung.
- Allgemeine und neurologische Untersuchung. Der Tierarzt prüft Gangbild, Reflexe, Hirnnerven und Reaktionen auf Reize. Bei einem Hund mit idiopathischer Epilepsie ist die Untersuchung zwischen den Anfällen unauffällig (abgesehen von den Tagen nach einem Anfall oder von Nebenwirkungen der Medikamente).
- Blut- und Urinuntersuchung. Blutbild, Blutchemie, Gallensäuren oder Ammoniak (für die Leberfunktion) und ein Urinstatus. Damit sucht man nach reaktiven Ursachen.
- MRT des Gehirns. Die Magnetresonanztomographie wird in Narkose gemacht und zeigt, ob eine Veränderung im Gehirn vorliegt. Sie wird vor allem empfohlen bei Beginn vor 6 Monaten oder nach 6 Jahren, bei auffälliger neurologischer Untersuchung, bei Anfallsserien oder Status epilepticus und wenn die Anfälle nicht auf die Behandlung ansprechen.
- Untersuchung des Liquors. Die Flüssigkeit um Gehirn und Rückenmark wird meist in derselben Narkose wie das MRT entnommen und hilft, Entzündungen und Infektionen zu erkennen.
- EEG (Elektroenzephalogramm). Es zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns auf. Es kann bestätigen, dass die Episoden epileptischer Natur sind, und entspricht in der IVETF-Leitlinie der höchsten Sicherheitsstufe. Noch ist es nicht überall eine Routineuntersuchung, besonders hilfreich ist es aber, wenn unklar ist, ob die Episoden überhaupt Anfälle sind. Mehr dazu auf der Seite über das EEG beim Tier.
Eine neurologische Untersuchung zeigt, woher das Problem kommt und was zu tun ist.
Wann beginnt die Behandlung der Epilepsie beim Hund?
Nicht jeder Hund, der einen Anfall hatte, braucht sofort Medikamente. Die Leitlinien der IVETF und des ACVIM (American College of Veterinary Internal Medicine) empfehlen eine Langzeitbehandlung, wenn mindestens einer der folgenden Punkte zutrifft:
- zwei oder mehr Anfälle innerhalb von 6 Monaten;
- Anfallsserien (Clusteranfälle, also zwei oder mehr Anfälle innerhalb von 24 Stunden) oder Status epilepticus (ein Anfall von mehr als 5 Minuten oder wiederholte Anfälle ohne Erholung dazwischen);
- schwere Anzeichen nach dem Anfall, etwa Aggression oder vorübergehende Blindheit, oder eine postiktale Phase von mehr als 24 Stunden;
- Anfälle, die von Mal zu Mal häufiger, länger oder heftiger werden;
- eine bekannte Veränderung im Gehirn oder eine frühere Kopfverletzung.
Hatte ein Hund nur einen einzigen kurzen Anfall oder sind die Anfälle sehr selten, kann der Tierarzt auch nur eine Beobachtung mit Anfallstagebuch vorschlagen. Die Entscheidung fällt gemeinsam, nachdem Ihnen die Risiken beider Wege erklärt wurden.
Wie wird Epilepsie beim Hund behandelt?
Die Behandlung beruht auf Antiepileptika, die täglich zu festen Zeiten gegeben werden, in der Regel lebenslang. Welches Medikament, welche Dosis und ob eine Kombination nötig ist, legt der Tierarzt fest, je nach Art und Häufigkeit der Anfälle, Gewicht und Allgemeinzustand des Hundes und weiteren Erkrankungen. Die Dosis wird mit der Zeit angepasst, je nach Ansprechen und Laborwerten.
Warum regelmäßige Blutuntersuchungen nötig sind
Bei vielen Antiepileptika misst man den Wirkstoffspiegel im Blut, um zu wissen, ob die Dosis ausreicht und sicher ist. Dazu kommen Blutchemie-Werte für Leber und andere Organe. Für manche Medikamente empfiehlt die IVETF-Leitlinie zum Beispiel Kontrollen vor Behandlungsbeginn, nach etwa 2 Wochen und 3 Monaten und danach alle 6 Monate. Der genaue Zeitplan hängt vom gewählten Medikament ab.
Was Sie selbst tun können
- Geben Sie das Medikament immer zur selben Zeit und ändern Sie die Dosis nicht, ohne mit dem Tierarzt zu sprechen.
- Setzen Sie die Behandlung nie plötzlich ab. Ein abruptes Absetzen gehört zu den häufigsten Auslösern von Anfällen, auch von Status epilepticus.
- Führen Sie ein Anfallstagebuch: Datum, Uhrzeit, Dauer, wie der Anfall aussah, wie lange die Erholung dauerte und was davor passiert ist.
- Bleiben Sie beim gleichen Futter. Futterwechsel, Erbrechen und Durchfall können die Aufnahme der Medikamente verändern.
- Sagen Sie dem Tierarzt Bescheid, wenn Ihnen Nebenwirkungen auffallen. Manche Medikamente machen besonders in den ersten Wochen müde, unsicher auf den Beinen oder hungriger als sonst.
Ist Epilepsie beim Hund heilbar?
In den meisten Fällen nicht. Idiopathische Epilepsie lässt sich kontrollieren, aber nicht heilen. Das realistische Behandlungsziel, wie es die IVETF-Leitlinie formuliert: Die Anfälle werden seltener, kürzer und schwächer, Anfallsserien und Status epilepticus bleiben aus, und die Nebenwirkungen der Medikamente sind vertretbar. Manche Hunde haben unter Behandlung gar keine Anfälle mehr, andere weiterhin seltene Anfälle.
Eine Remission (eine lange anfallsfreie Zeit) erreicht ein Teil der Hunde: In Studien aus Universitätskliniken waren es etwa 15-30 % der Hunde mit idiopathischer Epilepsie. Selbst dann wird eine Reduktion der Medikamente erst nach mindestens 1-2 anfallsfreien Jahren besprochen und sehr langsam und unter Kontrolle umgesetzt.
Bei der strukturellen Epilepsie hängt die Prognose von der Ursache ab: Eine Entzündung des Gehirns kann auf die Behandlung ansprechen, ein Tumor verläuft anders. Bei reaktiven Anfällen kann die Behandlung der Ursache (zum Beispiel die Korrektur des Blutzuckers oder die Beseitigung des Giftstoffs) die Anfälle ganz beenden.
Wie lange lebt ein Hund mit Epilepsie, und wie ist sein Alltag?
Viele Hunde mit gut eingestellter idiopathischer Epilepsie haben eine normale Lebenserwartung. Das ACVIM-Konsenspapier hält fest, dass die durchschnittliche Lebensdauer von Hunden mit idiopathischer Epilepsie in den vorliegenden Studien nicht kürzer war als die von Hunden allgemein, anders als bei Hunden mit struktureller Epilepsie. Vorsichtiger ist die Prognose bei Hunden mit Anfallsserien oder Episoden von Status epilepticus, und sie unterscheidet sich von Rasse zu Rasse.
Die Lebensqualität hängt stark von der Routine ab. Ein Hund mit Epilepsie kann spazieren gehen, spielen und mitreisen. Wichtig sind das Idealgewicht (der gesteigerte Appetit unter manchen Medikamenten führt schnell zu Übergewicht), regelmäßige Bewegung und ein fester Tagesablauf. Praktische Tipps für den Alltag finden Sie im Artikel über das Leben mit einem epileptischen Hund.
Wann sollten Sie mit Ihrem Hund zum Tierneurologen gehen?
Der Haustierarzt kann viele Epilepsiefälle selbst betreuen. Eine neurologische Sprechstunde ist vor allem sinnvoll, wenn:
- der erste Anfall vor dem Alter von 6 Monaten oder nach 6 Jahren aufgetreten ist;
- der Hund auch zwischen den Anfällen andere neurologische Auffälligkeiten zeigt (unsicherer Gang, Kopfschiefhaltung, Verhaltensänderungen, Blindheit);
- es Anfallsserien oder einen Status epilepticus gab;
- die Anfälle trotz korrekt gegebener Behandlung weitergehen;
- unklar ist, ob die Episoden Anfälle sind oder etwas anderes.
In der Epilepsie-Sprechstunde werden Vorgeschichte und Videos noch einmal besprochen, der Hund wird neurologisch untersucht, die vorhandenen Befunde werden ausgewertet, und es wird festgelegt, welche Untersuchungen noch nötig sind und wie der Behandlungsplan aussieht. Unterlagen können Sie vorab per E-Mail an helga@demed.ro schicken. Wie die Sprechstunde abläuft, lesen Sie auf der Seite Epilepsie-Sprechstunde.
Eine neurologische Untersuchung zeigt, woher das Problem kommt und was zu tun ist.
Häufige Fragen
Ist Epilepsie beim Hund auf andere Hunde oder auf Menschen übertragbar?
Nein. Epilepsie ist keine ansteckende Krankheit. Bei manchen Rassen gibt es allerdings eine erbliche Veranlagung, deshalb wird von der Zucht mit Hunden mit idiopathischer Epilepsie abgeraten.
Hat der Hund während eines Anfalls Schmerzen?
Bei generalisierten Anfällen ist der Hund in der Regel bewusstlos und reagiert weder auf Ansprache noch auf Berührung. Nach dem Anfall kann er für einige Minuten bis einige Stunden verwirrt, erschöpft oder verängstigt sein.
Darf ich die Medikamente absetzen, wenn mein Hund lange keinen Anfall mehr hatte?
Nicht auf eigene Faust. Ein plötzliches Absetzen kann schwere Anfälle auslösen. Eine mögliche Reduktion wird erst nach einer langen anfallsfreien Zeit, meist mindestens 1-2 Jahre, mit dem Tierarzt besprochen und dann schrittweise umgesetzt.
Wie viele Anfälle gelten als gute Kontrolle?
Im Idealfall keiner. Lässt sich das nicht erreichen, halten nach Angaben der IVETF-Experten viele Tierhalter einen Anfall in mehr als 3 Monaten für akzeptabel, ohne Anfallsserien und ohne Status epilepticus. Das konkrete Ziel wird für jeden Hund einzeln festgelegt.
Was bedeutet Status epilepticus?
Ein Anfall, der länger als 5 Minuten dauert, oder mehrere Anfälle hintereinander, ohne dass sich das Tier dazwischen erholt. Das ist ein Notfall: Fahren Sie sofort zur nächstgelegenen Tierklinik mit Notdienst.
Quellen
- Berendt M. et al. 2015, International veterinary epilepsy task force consensus report on epilepsy definition, classification and terminology in companion animals, BMC Veterinary Research 11:182
- De Risio L. et al. 2015, International veterinary epilepsy task force consensus proposal: diagnostic approach to epilepsy in dogs, BMC Veterinary Research 11:148
- Bhatti S.F.M. et al. 2015, International Veterinary Epilepsy Task Force consensus proposal: medical treatment of canine epilepsy in Europe, BMC Veterinary Research 11:176
- Hülsmeyer V.I. et al. 2015, International Veterinary Epilepsy Task Force's current understanding of idiopathic epilepsy of genetic or suspected genetic origin in purebred dogs, BMC Veterinary Research 11:175
- Potschka H. et al. 2015, International veterinary epilepsy task force consensus proposal: outcome of therapeutic interventions in canine and feline epilepsy, BMC Veterinary Research 11:177
- Podell M. et al. 2016, 2015 ACVIM Small Animal Consensus Statement on Seizure Management in Dogs, Journal of Veterinary Internal Medicine 30(2):477-490
Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung.